Schwerpunkt

Selbsthilfe

"Die Probleme mit der Aphasie beginnen erst nach der Reha." – Das Zitat bündelt jahrelange Erfahrungen aus der Arbeit in der Selbsthilfe für Aphasie: nach der Reha fangen die Probleme an. Immer wieder berichteten Angehörige über die großen kommunikativen, sozialen oder emotionalen Probleme ihrer Betroffenen. Zwei Jahre dauert etwa der gemeinsame Anpassungsprozess an die häusliche Situation bei schwere oder mittelschwerer Aphasie. Ein Austausch unter Gleichgesinnten kann dabei sehr unterstützen. 

Mein ehrenamtliches Engagement in der Selbsthilfe hat eine klare Wurzeln; sie liegt in der Frage begründet, wie Betroffene und die Familie miteinander umgehen. Einfacher ausgedrückt: wie kommen die Patienten außerhalb der Therapie zu recht? Die Frage hat mich bereits in der Klinik beschäftigt, im ambulanten Bereich wurde sie noch dringender. In der Bavaria Klinik in Kreischa habe ich zusammen mit Prof. Dr. Helmut Teichmann, der selbst eine Aphasie erlitten hat, eine Selbsthilfe Gruppe aufgebaut. Ein kleiner Ableger folgte dann in meiner eigenen Praxis als "Gesprächskreis für Aphasie". 

An den Würzburger Aphasietagen habe ich mehrere Jahre aktiv beteiligt. 

Seit längerem bin ich Mitglied im medizinischen Beitrag der DHAG (Deutschen Hereto Ataxie Gesellschaft für Logopädie/Sprachtherapie. 

Wenn Sie Fragen zur Selbsthilfe haben, Informationswünsche oder zur Situation in Dresden, schicken Sie mir bitte eine Mail.

Selbsthilfe in Dresden "Integrativ-Aktiv" seit 2021

Netzwerk Kopfsache in Dresden seit 2019

Aphasie Verband in Würzburg

Stiftung ZNS in Bonn

Ataxie Gesellschaft (DHAG)