Schwerpunkt

Supervision

"Am Ende des Tages werden alle Fragen geklärt sein." – Wenn es denn so einfach wäre. Unter Supervision verstehe ich hauptsächlich Fallbesprechungen oder Fallkonferenzen bei neurologischen Erkrankungen, in denen unter Anleitung und Vorbereitung einzelne Patienten mit ihrem Störungsbild besprochen werden. Die Symptome werden beschrieben, mögliche Tests referiert und Hypothesen zur Störung formuliert. Idealerweise wird eine Frage in die Runde der anwesenden Kollegen gestellt. Obwohl dieser Weg etwas mühsamer ist, hat sich das all die Jahre bei vielen Mitarbeitern und Kollegen als echte Information herausgestellt. Die Beziehung zum Patienten, seine Motivation, sein Widerstand oder die Mühsal der Fortschritte sind natürlich ein weiteres Thema der Supervision.   

Meine Erfahrungen stammen aus Gespräche mit Mitarbeitern in Klinik und Praxis sowie aus einigen kleinen Supervisionsgruppen in Dresden und beziehen sich ausschließlich auf neurologische Störungen. Ich bin seit Jahren anerkannter Supervisor des Bundesverbandes klinische Linguistik (BKL) in ehemaligen Ausbildungskonzept "Linguist im Praktikum".

In den letzten Jahren habe ich sehr viele Fortbildungen bei Bildungsträgern gegeben (Prolog Köln, Loguan Ulm oder Medau Schule Coburg) und direkt in einzelnen Reha Kliniken (u.a. in Meerbusch, Bad Neustadt, Westend Klinik, Wandlitz, Bad Aibling). 

Lehraufträge habe ich an der Freien Universität Berlin, Universität Kassel, Universität Leipzig gehalten. An den Schulen für Logopädie habe ich in Kassel und Kreischa einige Zeit unterrichtet. 

Wenn Sie einen Wunsch nach Supervision haben, schicken Sie mir bitte eine Mail.

Herbert König Neuropsychologe und Psychotherapeut in Würzburg

Verena Nerz Logopädin und Supervisiorin in Reutlingen